Zellen schützen und die Arterien gesund erhalten

Risikofaktoren als Stress für die Zellen

Im erwachsenen Körper sind viele Zellen am Werk. Gleichzeitig sterben jeden Tag in unserem Körper Millionen von Zellen und werden durch neue Zellen ersetzt. Die abgestorbenen Zelltrümmer werden von der Mülltruppe unseres Körpers – den Immunzellen – entsorgt. Das heisst also, dass unser Körper jeden Tag eine enorme Aufgabe zu bewältigen hat. Eine Fehlsteuerung bedeutet hier vorzeitiges Altern und Krankheit.

Es ist also besonders wichtig, durch vorbeugende Massnahmen einzugreifen. Es ist auch interessant zu sehen, wie stets aktuelle Forschungsergebnisse das alte überlieferte Wissen der Tibeter immer wieder aufs Neue bestätigen.

Gesunde Arterien

Auf der Ebene der Zellen spielen vor allem entzündliche Vorgänge eine stark störende Rolle. Hier ist insbesonders die Arteriosklerose, die Arterienverkalkung, zu nennen. Denn es ist eine chronische Entzündung in den Arterien, die zur fortschreitenden Verkalkung der Arterien führt. Die zunehmende Verkalkung führt zur Verengung, auch in der Folge sind Faktoren der Blutgerinnung betroffen.

Folgende Stressfaktoren spielen hier eine Rolle:

  • falsche oder ungünstige Ernährung, insbesondere der Konsum gesättigter Fette,
  • Rauchen,
  • Zuckerkrankheit,
  • Bewegungsarmut, aber auch
  • Umwelteinflüsse und
  • psychischer Stress.

Vielen Angriffen ausgesetzt

All diesen Risken ist gemeinsam, dass dabei verschiedene Zellgifte entstehen. Dadurch werden die Zellen vielen verschiedenen Angriffen ausgesetzt. Was kann man dagegen tun? Ein gesunder Lebensstil ist die wichtigste Massnahme, um der Arteriosklerose vorzubeugen:

  • ausgewogene Ernährung – Verzicht auf eiweiss- und fettreiche Kost (vor allem Fleisch, Wurst und Käse).
  • Öle mit hohem Anteil an „guten“ (ungesättigten) Fettsäuren verwenden.
  • Vermehrter Konsum von Kohlehydraten (sogenannte „Beilagen“).
  • Verzicht auf stark gezuckerte und gesalzene Speisen.
  • Mässiger Alkoholkonsum
  • Verzicht auf Rauchen.
  • Ausreichende Bewegung.

Die Arterien versorgen unseren Körper mit Blut und Energie

Die Funktion der arteriellen Blutgefässe ist es, die Organe, Muskeln und Gewebe mit Blut zu versorgen.

Folgende Mechanismen können die Funktion der Arterien behindern:

  • Zum einen können die Blutgefässe durch Ablagerungen verstopft werden.
  • Im weiteren können sich die Gefässe im Verlauf der Verkalkung entzünden, was in der Folge zu weiterer Verengung führt.

Sind die Arterien verstopft entstehen Probleme

Dieser Verlauf ist bei der Arteriosklerose typisch: Die verengten Blutgefässe können die betroffenen Körperregionen nicht mehr richtig versorgen. Im Bereich der Beine führt die Verengung der Arterien zuerst zu unangenehmen Begleiterscheinungen wie Kribbeln und Ameisenlaufen. Späterhin – bei fortschreitender Verengung – werden die Extremitäten immer spärlicher mit Blut versorgt, was zu krampfähnlichen Beschwerden und Schmerz führt, vor allem im Belastungszustand. Nicht selten können die Betroffenen nur noch ein paar Meter gehen und müssen dann wieder eine Pause einlegen.

So konnte gezeigt werden, dass bei Patienten mit Arterienverengung in den Beinen eine Behandlung mit tibetischen Kräutern entscheidende Verbesserungen bringen konnte. Die Patienten konnten weitere Strecken gehen und die Blutversorgung der Beine wurde signifikant verbessert. So konnte bereits vielen Menschen geholfen werden.

Der grösste Schaden entsteht dann, wenn ein Gefäss verschlossen ist. Selbst ein kürzerer Verschluss und die damit einhergehende Unterversorgung ist schädlich. Hier können die entstehenden Zellgifte, die sich in dieser Zeit des Blutmangels ansammeln und nicht abtransportiert werden, erheblichen Schaden an den Geweben hervorrufen.

Vieles hängt zusammen

Wie in mühsamer Kleinarbeit von Forschern aufgedeckt wird, ist eine bisher ungeahnte Vielzahl pflanzlicher Schutzstoffe in der Lage, die verschiedensten Abwehrfunktionen zu steuern. Nur das optimale Zusammenwirken aller Teile unseres Immunsystems garantiert die effiziente Vorbeugung bei der gefürchteten Arterienverkalkung. Diese Schutzstoffe können die schädigenden Einflüsse, bedingt durch einseitige Ernährung, Stress usw. abfangen, bevor diese Schaden anrichten können. Durch ihre regulierende Wirkung kommt ihnen bei entzündlichen chronischen Krankheiten eine wichtige präventive Wirkung zu. Hier werden insbesondere Antioxidantien, oder andere in den Pflanzen enthaltene zellschützende Faktoren als wichtig genannt.

Diese Abläufe nehmen nicht etwa erst bei betagten Menschen ihren Anfang: Im Gegenteil, die ersten Ablagerungen können sich schon relativ früh bilden, etwa um das zwanzigste bis dreissigste Lebensjahr! Zunächst schreitet die Schädigung der Arterienwand meist unbemerkt fort. Erst nach mehreren Jahren wird sie beim älteren Menschen offensichtlich und damit ein echtes Gesundheitsproblem.

Schutzstoffe für die Zellen

Um die Zellen wirksam gegen die Angriffe von Entzündungsstoffen und freien Radikalen schützen ist eine ausreichende Zufuhr von pflanzlichen Schutzstoffen notwendig um die ernährungsphysiologische Balance herzustellen. Dabei wirkt selten nur ein einzelner Faktor auf die Zellen ein, sondern meist ein schädlicher Cocktail verschiedenster Schadstoffe. Gerade deswegen ist die Erfindung der tibetischen Gelehrten so wichtig, gegen die Vielzahl der Schadfaktoren ein Gemisch von verschiedenen aktiven Pflanzen einzusetzen. Dadurch entsteht eine starke zellschützende Kombinationen, die gerüstet ist, die verschiedenen Angriffe physiologisch, d.h. auf natürlichem Weg abzuwehren.

Zellschutz und Krebrisiko?

Geht man in der Forschung weiter, so sind auffallende Ähnlichkeiten im Risikoprofil zwischen Arterienverkalkung und Krebs festzustellen. Während die Arteriosklerose vor allem durch eine chronische Entzündung der Arterien gekennzeichnet ist, ist Krebs eine Fehlsteuerung der Zellen. Dennoch gibt es vom Risikoprofil her erstaunliche Parallelen.

Auch bei Krebs sind ähnliche Stressfaktoren im Spiel: Rauchen, Schadstoffe (in der Ernährung, in der Umgebung). Und ähnlich wie bei der Arteriosklerose gilt es auch hier, bereits vorbeugend die Zellen vor Angriffen zu schützen. Vorbeugung ist gerade hier die beste Medizin! So ist es nicht weiter verwunderlich, dass bei internationalen Tagungen zur Krebsprävention immer wieder derartige zellschützende Faktoren diskutiert wurden.

Aus den oben genannten Forschungsarbeiten kann man schliessen, dass die erwähnte zellschützende Wirkung auch in diesem Zusammenhang wirksam werden kann. Es mehren sich also die Hinweise, dass tibetische Kräuter auch als präventiv eingesetzt werden können. Denn auch hier kann die Vielzahl der enthaltenen Schutzstoffe (zB Antioxidantien) wirken.

Rückkehr zur Mitte

Der gesunde Mensch ist in einem Zustand des fliessenden Gleichgewichts, das einem Pendel gleich immer wieder neu zur Mitte findet. Diese Mittellage ist der Bereich der Gesundheit, des “sich wohl Fühlens”.

Genau das ist das Ziel der tibetischen Rezepturen: die Normalisierung, das Ausgleichen von Extremen.

Posted by hs