Warum haben Frauen immer kalte Füsse?

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Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Da sind kalte Hände und Füsse nicht verwunderlich. Für etwa 80% der Frauen ist das die Zeit, in der besonders die warmen Kuschelsocken Hochsaison haben und meist sogar im Bett nicht fehlen dürfen. Männer haben im Vergleich zu Frauen durch einen fast doppelt so grossen Muskelanteil im Körper einen besseren Wärmehaushalt und frieren weniger schnell. Was aber wenn die Temperaturen mild die Füsse aber trotzdem eisig kalt bleiben?

Meist ist es das frostige Wetter und unzureichende Kleidung, die uns an den Händen und Füssen frieren lassen. Unser Körper ist so programmiert, dass zuerst die lebensnotwendigen Organe und das Hirn warm gehalten werden. Wenn es draussen also kalt und nass ist, frieren zuerst die Körperteile, die am weitesten weg von der Körpermitte (Extremitäten) sind. Neben dem Wetter und der Kleidung gibt es noch weitere Gründe für kalte Hände und Füsse.

Als wichtiges Transportmittel der Körperwärme ist das Blut. Ist die Durchblutung in den Füssen verringert oder gestört, friert man in dieser Region leicht. Häufig und anhaltend kalte Hände und Füssen können ein erstes Anzeichen einer Durchblutungsstörung sein. Diese betreffen nicht nur ältere Menschen. Auch bei Jüngeren mit weitgehend normaler Durchblutung kann die Versorgung der kleinsten Blutgefässe (Mikrozirkulation) beeinträchtigt sein.

WAS TUN BEI DURCHBLUTUNGSSTÖRUNGEN

sharon-chen-352895_photo-by-sharon-chen-on-unsplashDie wichtigsten Massnahmen gegen eine schwache Durchblutung sind eine gesunde und ausgewogene Ernährung in Verbindung mit genügend Bewegung. Dies können Spaziergänge, Yoga, Walken, Joggen, Fitness oder Tanzen sein. Empfehlenswert ist es sich mindestens 1-2 pro Mal pro Woche für ca. 30 Minuten zu bewegen. Rauchen und Übergewicht sind wichtige Faktoren für Durchblutungsstörungen. Die gilt es zu minimieren im Idealfall zu eliminieren. Stress hat bekanntlich einen starken Einfluss auf den Körper und somit das Wohlbefinden und die Durchblutung. Den Alltag entschleunigen, heisse Wohlfühlbäder und auch über den Tag hinweg Ruhephasen und Pausen einräumen helfen den Stress im Alltag zu bewältigen.

Die Tibetische Medizin wendet zur wirksamen Unterstützung einer gesunden Durchblutung pflanzliche Rezepturen mit natürlichem Campher an. Eine alte traditionelle Mischung ist die Gabur 25 (Campher 25). Sie ist aus 25 Bestandteilen zusammengesetzt. Traditionell wirken diese Rezepturen durchblutungsfördernd, antientzündlich und antioxidativ.

jennifer-burk-159621_photo-by-jennifer-burk-on-unsplashZu empfehlen sind auch wärmende Wasser-Therapien. Gelegentliche Wechselbäder, Massagen und Saunabesuche regen die Durchblutung an. Optimal ist es nach einem aufwärmenden Bad, Massage oder Saunagang sich warm einzukuscheln und sich direkt schlafen zu legen.

10 TIPPS GEGEN KALTE FÜSSE

kalte füsse

  1. Kuschelsocken: dick, leicht anliegend, ohne engen Bund.
  2. Nasse und schweissige Füsse vermeiden. Ersatzsocken bei sich haben.
  3. Keine engen Schuhe tragen.
  4. Sich wärmende Fussbäder gönnen.
  5. Wärmeflasche unter der Decke nehmen.
  6. Fussmassagen: mit oder ohne Igelball.
  7. Bewegungsübungen: mit Zehen wackeln oder Füsse kreisen.
  8. Wärmende Fusscreme einreiben.
  9. Scharfe Gewürze: Chili, Pfeffer, Ingwer.
  10. Heisse Getränke und Speisen: Tee, heisses Wasser, Suppen. Rohkost wenn möglich vermeiden.

Posted by clz