Körpersignale bei Diabetes ernst nehmen

In der Schweiz sind rund 500‘000 Personen an Diabetes erkrankt, davon über 90 Prozent an Diabetes des Typs 2. Die meisten Betroffenen sind zwischen 40 und 65 Jahren alt und wissen nicht, dass sie an Diabetes erkrankt sind. Da Diabetes Typ 2 (früher auch Altersdiabetes genannt) schmerzlos beginnt, dauert es im Schnitt sieben Jahre bis er entdeckt wird. Ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel, wie er bei einem nicht diagnostizierten Diabetes vorkommt, schädigt langfristig Blutgefässe und Nerven. Schlaganfall, Nierenschwäche, Netzhautschäden, Empfindungsstörungen können die Folgen sein.

„Diabetes mellitus“ ist eine der ältesten bekannten Krankheiten. Bereits in der Antike wurde die umgangssprachliche „Zuckerkrankheit“ in Schriftstücken beschrieben. Unbehandelte Diabetiker scheiden mit dem Urin Zucker aus. Der süsslich schmeckende Urin wurde als „honigsüsser Durchfluss“ (Diabetes mellitus) bezeichnet. Der Typ 2 Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu erhöhtem Blutzuckerspiegel führt. Eine erbliche Veranlagung sowie ein ungesunder Lebensstil (Übergewicht und Bewegungsmangel) sind die wichtigsten Risikofaktoren für eine Diabeteserkrankung.

Auswirkungen eines hohen Blutzuckers

Ist der Blutzuckerspiegel zu hoch, lagern sich freie Glukosemoleküle an Proteine an. Diese Zucker-Eiwiss-Komplexe (AGEs genannt) verschlechtern die Zellversorgung und schädigen die Zellen, besonders jene der Gefässinnenwände. Mit der Zeit entsteht eine sogenannte Verkalkung der Blutgefässe, welche die Durchblutung beeinträchtigen kann.

Kribbeln, Ameisenlaufen in Armen und Beinen, Wadenkrämpfe sowie Einschlafen von Händen und Füssen sind erste Warnsignale einer gestörten Durchblutung. Bleiben diese Symptome unbehandelt, kann sich eine sogenannte periphere arterielle Verschlusskrankheit PAVK (Schaufensterkrankheit) entwickeln. Dabei wird die Beinmuskulatur zu wenig mit Sauerstoff versorgt und Betroffene spüren schon nach kurzer Zeit beim Gehen Beinschmerzen. Folglich müssen öfters Pausen eingelegt werden, in der Stadt bevorzugt vor einem Schaufenster.

Beschädigen die AGEs die kleinen Blutgefässe und stören so die Mikrozirkulation, führt dies zu Schäden an Augen, Nerven und Nieren. Weiter begünstigen diese Komplexmoleküle Entzündungen, die in Kombination mit oxidativem Stress die Wundheilung verschlechtern. Die Folge kann ein diabetischer Fuss, also eine schlecht heilende Wunde an Zehen oder am Fuss, sein.

Was tun bei Durchblutungsstörungen

Auch die Jahrhunderte alte Tibetische Medizin erkannte die Wichtigkeit einer gesunden Durchblutung und hat wertvolle Tipps und Pflanzenrezepturen für eine gesunde Mikrozirkulation und Zellversorgung auch für die heutige Zeit bereit.

Die wichtigsten Massnahmen sind eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und grünem Gemüse, genügend Flüssigkeit vorzugsweise heisse Getränke wie Tee oder Wasser, gezielte Bewegung (mind. 1-2 pro Mal pro Woche 30 Minuten), Einschränkung des Koffein- und Nikotinkonsums sowie Stress– und Gewichtsreduktion.

Zur wirksamen Unterstützung gibt es pflanzliche Rezepturen, basierend auf dem Wissen der Tibetischen Medizin. Traditionell wirken bestimmte Kräuter-Kompositionen durchblutungsfördernd, antientzündlich und antioxidativ. In der Schweiz gibt es einen Hersteller, der pflanzliche Arzneimittel nach dem Wissen der Tibetischen Medizin in der Schweiz herstellt.

Posted by clz